Freitag, 29. Januar 2021

Nie wieder! 

Am 27. Januar bfand traditionsgemäß auch in der Stadt Meißen ein Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am Ehrenmal am Käthe-Kollwitz-Park statt.  

Bedingt durch Corona und die entsprechenden Maßnahmen dazu, fand dieses Gedenken in einem kleineren Rahmen statt.

Nie wieder! - das war das Anliegen und die Forderung der Teilnehmer, zu denen die Landtagsabgeordnete der Linken, Anna Gorsky, Oberbürgermeister Olaf Raschke, Bürgermeister Markus Renner, amtierende und ehemalige Stadträte und Bürger der Stadt Meißen gehörten. Anna Gorsky und OB Raschke erinnerten in ihren kurzen Redebeiträgen an die Zeit des Nationalsozialismus, an die Leiden der Opfer, an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und riefen dazu auf, niemals zuzulassen, dass solche Menschheitsverbrechen wieder geschehen. Anna Gorsky hob

besonders hervor, dass wir wachsam sein müssen, uns gegen alle Anfänge wehren und gegen neue faschistische Gefahren kämpfen müssen. Das Denken, was Auschwitz mögliche machte, muss mit allen demokratischen Mitteln bekämpft werden. Dafür tragen wir Verantwortung. Junge Menschen müssen die Geschichte kennen, denn ohne Geschichte gibt es keine Zukunft!

  Den Gedenktag nutzten auch weitere Bürger und legten Blumen nieder.



Montag, 17. Juni 2019

Nachruf für unsere Genossin Margot Wahl


Mit 88 Jahren gehörte Margot Wahl zu den ältesten Mitgliedern unserer Ortsorganisation
DIE LINKE Meißen, aber kein bisschen leise und das hat seinen Grund:
Ihre Kindheit in der furchtbaren Zeit der Naziherrschaft, dann der 2. Weltkrieg mit den
verheerenden Folgen. Doch danach "auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt".
Diese Lebenserfahrung hat sie geprägt und sie wußte wo sie hingehört.
Sie arbeitete im VEB Jutespinnerei und Weberei Meißen bis zum Eintritt in das Rentenalter.
Auch danach hat sie sich nicht auf das Ruhekissen gelegt.
Bis zuletz hat sie an unserem Parteileben aktiv teilgenommen und ihre Meinung zu Problemen
unserer Zeit in den Mitgliederversammlungen offen, ehrlich, ja auch kämpferisch vertreten, auch
wenn das nicht allen gefiel.
Schade, unsere jüngeren Mitglieder hätten von ihr noch viel lernen können. Nun ist ihr Lebenswerk nur noch Geschichte.

Wir die älteren Mitglieder unseresOrtsverbandes werden Margot Wahl nicht vergessen.

Bernd Matthes
DIE LINKE Meißen 


Dienstag, 19. März 2019

Was in Meißen im März noch so passierte

Mit einem rauschenden Fest der Bereitschaftserklärungen begann in Meißen der Monat März

Wir wissen, dass in diesem Film möglicherweise Parsonen vorkommen, die den (legitimen) Wunsch geäußert haben, in diesem Blog nicht zu erscheinen.

Den auf YouTube von
Bürgerkanal Meißen-Sachsen
veröffentlichten Film konnten wir jedoch nicht schneiden, so dass Kandidaten, die hier nicht mit unserer Partei in Verbindung gebracht werden wollen, sich bitte an die Rechteinhaber des Films wenden möchten.

Des weiteren wurde an den Ortsvorsitzenden von Mitgliedern des Ortsvorstands die Bitte heran getragen, kontroverse Diskussionen hier nicht zu ermöglichen.
Möglicherweise sehen diese Einheit und Reinheit der ... äh Kampfpartei gefährdet.


Deshalb noch einmal extra für diese Genossinnen und Genossen der fundamentale Hinweis:


Wer der Meinung ist, dass Widersprüche überhaupt nicht "Triebkraft der Entwicklung" (vom Niederen zum Höheren sind), dem widersprechen wir selbstverständlich nicht.
Damit vermeiden wir (an dieser Stelle) strikt die Gefahr, das der- oder diejenige sich (vom Niederen zum Höheren) entwickelt.

Könnten wir das je verantworten?


Freitag, 8. März 2019

Meißner LINKE stellt die Weichen auf Zukunft

In der gestrigen Stadtmitgliederversammlung hat die Meißner LINKE ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl im Mai nominiert. Der Partei ist es gelungen, eine ausgewogene Liste zu erstellen, die mit vielen neuen aber auch bewährten Gesichtern glänzt.

Nominiert wurden:
1 Tilo Hellmann, 35 Jahre; Magister Soziologie, Rechts- und Politikwissenschaften, Wiss. Mitarbeiter/Parl. Berater
2 Petra Franz-Bohn, 53 Jahre; exam. Altenpflegerin
3 Ingolf Brumm, 60 Jahre; Geschäftsführer
4 Nicole Böer, 37 Jahre; Lehrerin für Englisch, Französisch, DAZ
5 Günter Jordan, 64 Jahre; Geschäftsführer
6 Cornelia Schubert 51 Jahre; Pflege- und Betreuungskraft
7 ..d... ....f, 76 Jahre; Dipl. Staatswissenschaftler, Dipl. Gesellschaftwissenschaftler, Rentner
8 Yvonne Hellmann, 35 Jahre; Erziehungswissenschaftlerin
9 Ullrich Baudis, 62 Jahre; Gastronom
10 Monika Graff, 74 Jahre; Erzieherin mit Lehrbefähigung, Rentnerin
11 Jakob Scheller, 35 Jahre; Mitarbeiter in einer Behindertenwerkstatt
12 Toren Fietz, 22 Jahre; Schüler
13 Jann-Eike Weber; 19 Jahre; Bundesfreiwilligendienstleistender
14 Alexander Brühl; 21 Jahre; Musiker

„Ich bin stolz, dass uns, was das Alter, die Geschlechter, die Berufe aber auch die Erfahrung betrifft, eine sehr gute Mischung vorliegt. Ich freue mich auch, dass unsere „altgedienten“ Mitstreiter kein Problem damit haben, den Neulingen  auf der Liste den Vortritt zu lassen, um den für unsere Stadt so dringend notwendigen Generationenwechsel hinzubekommen.
Leider treten für uns LINKE nicht mehr die langjährigen Stadträte Heinz Gleisberg und Lutz Thieme an. Heinz Gleisberg hat nach langer Krankheit in beeindruckender Weise wieder in die Stadtratsarbeit zurückgefunden - für alles, was er für uns geleistet hat und hoffentlich auch noch leisten wird, gilt ihm unser größter Dank. Auch die unternehmerische und tourismuspolitische Perspektive von Lutz Thieme wird uns fehlen, wir verstehen aber, dass er sich voll und ganz seinem Geschäft widmen will.
Mein Dank gilt auch unserem Fraktionsvorsitzenden Ullrich Baudis, dass er uns bei dem Vorhaben, der Erneuerung und Verjüngung unserer Fraktion, tatkräftig unterstützt und deshalb den noch unbekannteren Kandidatinnen und Kandidaten den Vortritt lässt“, so der Ortsvorsitzende Tilo Hellmann

Die Liste ist ein Vorschlag des Ortsvorstandes Meißen, welche ohne Änderungen von den Mitgliedern mit großer Mehrheit so beschlossen wurde.

Tilo Hellmann
 Ortsvorsitzender

Dienstag, 19. Februar 2019

Meißner Linke wählt Ihre Bewerber für Stadtrat 2019

Für den Stadtrat in Meißen sollen 15 Frauen und Männer für einen Listenplatz kandidieren.


Die Wahlen dazu finden am 4. März 2019 Um 18:00 Uhr im Haus für Vieles statt.

Werden die Genossinnen sich auch zu einem Wahlprogramm oder Wahlschwerpunkten einigen können?
Aus gut informierten Kreisen sickerte durch, daß sich eine Arbeitsgruppe damit befasse.

Wird sich der wirtschaftsnahe Flügel mit dem Anspruch für die Jugend Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft zu sichern indem  Industrie- und Gewerbearbeitsplätze erhalten oder neugeschaffen werden, gegen die Vertreter durchsetzen, die die Zukunft der Arbeit in der Stadt Meißen nur in der Kultur und Kunst suchen. Oder läßt sich dazu eine nachhaltige Mischung aus beidem finden?

Werden Vorstellungen von modernen Verkehrsanbindungen der Stadt Meißen auch im Straßengüterverkehr im neuen Wahlprogramm Platz finden.

Oder zielen die Genossen nur auf die Verbesserung der Situation der unteren Einkommensgruppen.
Durch Einführung der Forderung zu einem bedingungslosen Grundeinkommen.
Wo sollen aber die notwendigen Arbeitsplätze erhalten werden oder entstehen, wenn die Unternehmen keine Nachfolger finden. Wo sollen die Arbeitsplätze entstehen, wenn die Refinanzierung der Investitionen in Geschäfte und Gewerbebetriebe in der Stadt Meißen nicht gesichert ist?
  •  Mit welchen Vorschlägen kann die Linke im Wahlkampf  punkten, damit dem Trend der zunehmend geschlossennen Einzelhandelseinrichtungen in der Innenstadt etwas entgegengesetzt werden kann? 
  • Welche Vorschläge werden im Programm zu Naturschutz, Umweltschutz und zum Tierschutz in der Stadt Meißen?
  • Welchen Platz finden im Wahlprogramm die Interressen der Bürgerinnen und Bürger, der Schülerinnen und Schüler, der Kinder und der Seniorinnen und Senioren?
Ich bleibe gespannt, was da auf uns zu kömmt!

                                                                                                     Günter Jordan

                                                                                                     als Stadt und Kreisrat

Sonntag, 3. Februar 2019

Straßenverkerskonzept der Stadt für die Zukunft

Ist Meißen dafür bereit?


Seit 25 Jahren wird in der Stadt Meißen und im Kreis Meißen über die Straßenverkehrsanbindung der Stadt nachgedacht und zum Teil auch kontravers diskutiert.
Im Ergebnis wurde das Verkehrskonzept der Stadt entwickelt und über die Jahre durch Stadtratsbeschlüsse fortgeschrieben und in wesentlichen ja vieleicht sogar in fast allen Bereichen umgesetzt. Neue Elbebrücke; Tunnel für die B 101 Kreisverkehr Großenhainer/Niederauer/ Karlstraße
Durchfahrtshöhen der Eisenbahnüberführungen Verkehrsberuhigte Zone Neugasse/Gerbergasse 
Jetzt steht einer der sicher schwierigsten Teile der Arbeit nähmlich der Abschnitt Staatsstraße S 177
im Bereich des Plossenaufstiegs zur Umsetzung an.
Die in der Einwohnerfragestunde der Sitzung des Stadtrates vom 30. Januar gestellten Anfragen und Reden einzelner Bürger aus den Reihen der Initiative Bürger für Meißen kann mehr zeigt aber, daß es Meinungen gegen eine Umsetzung dieses Verkehrskonzeptes gibt.

1. Ich kann nicht glauben, daß diese Bürger sich massiv gegen eine dem Stadt der Technik
    entsprechende Straßenführung in diesem Bereich stellen, welche eine zügige und
    behinderungsfreie Befahrung  der Plossenkurve ermöglichen soll.

2. Ich kann nicht glauben, daß die Bürgerinitiative eine Verbesserung für die Stadt Meissen will,
    indem verhindert wird, daß in der Plossenkurve die Fußgänger (auch Schulkinder vom Plossen)
    gefahrloser, barrierefrei und eigenständig den Weg in die Stadt (Schule) und zurück nehmen
    können.

3. Ich kann nicht glauben , daß die Bürgerinitiative zum Wohle der Bürger und Ihrer zukünftigen
    Touristen die Verbesserung der Erschließung dieser fahradtouristischen Strecke in Richtung
    Osterzgebirge Tharandter Wald verhindern will.

4. Ich kann nicht glauben, daß die Bürgerinitiative Meißen kann mehr den grundhafter Ausbau
    des Plossenaufstieges entsprechend dem Stadt der Technik für den Katastrophenfall
    Elbehochwasser über 6 m Elbepegel und damit die Ver- und Entsorgung der Stadt und die
    Rettung Ihrer Bevölkerung behindern will.

Ich bin auf Ihre Meinungen gespannt!

Günter Jordan
Stadtrat in Meißen
Kreisrat im Kreis Meißen

Samstag, 22. Dezember 2018

Weihnachten 2018

Das alte Jahr neigt sich dem Ende entgegen

welche Erfolge oder Mißerfolge sich einstellten wird die Zukunft uns zeigen. Ich wünsche anbetracht der Tatsache, dass die Tage nach der Wintersonnenwende wieder länger werden sollen,
allen unseren Lesern für dieses Weihnachten ein wenig mehr Besinnlichkeit manchem mehr Rückbesinnung aber allen ein

                 Friedliches und Frohes Weihnachtsfest 




Fürs Neue Jahr wünsche ich uns allen Gesundheit und Erfolg für die vor uns stehenden  Aufgaben.

  Günter

Mittwoch, 12. Dezember 2018


Fröhliche Weihnacht und ein gesundes 2019!! Georg
 

Dienstag, 27. November 2018

Nachbetrachtung zur Ortsvorstandswahl am 12.11.2018

Meißner Ortsvorstand neu gewählt

Am 12.11.18 fand turnusgemäß die Wahl des Meißner Ortsvorstandes statt.

Von den noch 71 Mitgliedern waren 31 der Einladung gefolgt. Erfreulicher Weise konnte daher festgestellt werden, dass seit der letzten Wahl einige neue, junge Mitglieder in unseren Ortsverband gekommen sind. Dazu zählt auch Sören Skalicks, der 2009 in Meißen die „Piraten“ gründete. Er wurde als neues Mitglied aufgenommen.

Der Ortsvorsitzende, Tilo Hellmann, verwies in seinem Rechenschaftsbericht auf zahlreiche Veranstaltungen, auf Wahlkämpfe und die Zusammenarbeit mit der Linksjugend in den letzten zwei Jahren. All das war nicht einfach, da noch nicht die richtige Methode für das Zusammenwirken von jungen und alten Mitgliedern gefunden wurde. Er forderte Respekt von Jung und Alt und möchte eine Strukturveränderung des Ortsverbandes vornehmen, um allen besser gerecht zu werden. Dabei sollen auch die Mitglieder der Gemeinden, für die der Ortsverband Meißen verantwortlich ist, einbezogen werden. Auch die Öffentlichkeitsarbeit soll verbessert werden. Allerdings werden wir auf einen neuen Blog im Internet noch etwas warten müssen. Da hat Tilo Hellmann so seine eigenen Vorstellungen.

Die Linke muss in Meißen eine zuverlässige politische Kraft werden. Das ist nicht nur der Wunsch von Tilo Hellmann, sondern von allen Mitgliedern. Die Linke war in Meißen stark, hat aber wieder aufzuholen. Dies sollte vor allem in Vorbereitung der 2019 anstehenden Wahlen passieren. Doch dazu wurde lediglich geäußert, dass der neue Ortsvorstand eine Arbeitsgruppe bilden wird, die sich mit den Kandidaten und dem Wahlprogramm beschäftigen wird. Namen von Kandidaten blieben noch ein Geheimnis.

Günter Jordan, der ebenfalls für den Ortsvorsitzenden kandidierte, machte aufmerksam, dass die Basis wieder gestärkt werden muss mit Blick auf die nächsten Jahre. Die Gemeinden, für die wir zuständig sind, müssen unbedingt in die Arbeit einbezogen werden und für sie ist auch ein Wahlprogramm zu erarbeiten. Er forderte, die Kandidaten schnellstmöglich bekannt zu machen. Auch sei es erforderlich, sich von populistischen Forderungen zu trennen und zur Sachpolitik überzugehen. Für die Jugend sieht er die Aufgabe, im Rahmen der Möglichkeiten Rahmenbedingungen zu schaffen für Arbeitsplätze, Kultur, Dienstleistungen.

Die Kreisvorsitzende, Uta Knebel, die als Gast teilnahm, begrüßte es sehr, dass neue, junge Mitglieder in den Ortsverband gekommen sind und aktiv mitarbeiten wollen. Sie forderte eine bessere Kommunikation und einen entsprechenden Umgang miteinander. Die Diskussion der Mitglieder habe ihr gezeigt, dass das Miteinander leidet. Daher richtete sie die Bitte an die neuen Ortsvorstandsmitglieder: bringt mehr Offenheit in den Ortsverband und mehr Respekt den älteren Mitgliedern entgegen. Nur so könne eine gute und gemeinsame Arbeit aussehen. So sehen und wünschen es auch die Mitglieder. In der etwas angeheizten Diskussion kam auch zum Ausdruck: wir brauchen mehr Zeit für Diskussionen und Fragen. Wo sonst, soll so etwas stattfinden, wenn nicht in der Mitgliederversammlung?

Für den neuen Ortsvorstand wurden gewählt:


  • Tilo Hellmann als Vorsitzender mit 71 %.

Mitglieder des Ortsvorstandes:

  • ..r. ..........e. aus ........-.-.--.n, 
  • Jacob Scheller aus Meißen, 
  • Sören Skalicks aus dem Käbschütztal sowie 
  • Andreas Graff und 
  • Günter Jordan aus Meißen. 
Bleibt zu hoffen, dass schnell eine zielstrebige Arbeit beginnt. Dazu viel Erfolg und alles Gute.

Helga Frenzel

Montag, 15. Juli 2013

Tiefe Trauer um Genossen Axel Sauer

Die Fraktion  DIE LINKE  im Meißner Stadtrat
trauert um ihren Fraktionsvorsitzenden Axel Sauer, der heute plötzlich verstorben ist.
Die Nachricht hat uns alle tief getroffen, wir haben einen von den Bürgern der Stadt Meißen geachteten Genossen verloren.

Ulli Baudis, Helga Frenzel, Andreas Graff, Heinz Gleisberg, Bernd Matthes



(veröffentlicht von Helga Frenzel)

Mittwoch, 26. September 2012

25 Jahre Partnerschaft Meißen - Fellbach aus unserer Sicht

Ein (von links) leicht unzufriedener Rückblick


von Helga Frenzel,
Stadträtin zu Meißen


Am 28.Mai 1987 wurde ein Partnerschaftsvertrag zwischen der Wein- und Porzellanstadt Meißen und der Weinstadt Fellbach aus dem Rems-Murr-Kreis von den damaligen Oberbürgermeistern Däumer (Meißen) und Kiel(Fellbach)unterzeichnet. Fellbach war die erste Stadt im Land Baden – Württemberg, die eine Partnerschaft mit einer Stadt aus der DDR abschloss. Das war laut Zeitungsberichten westlicherseits eine Sensation.

Als erste Geschenke der Partnerstadt erhielt Meißen 100 Weinstöcke, Baugeräte und Spenden.

Die anfänglichen Beziehungen und Austausche bezogen sich u.a. auf den Weinbau, Sport und Kultur. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands erweiterten sich die Partnerschaftsbeziehungen auch auf kommunaler Ebene. Zahlreiche Besuche, verbunden mit Wettkämpfen, von Kultur- und Sportgruppen und Schülern sind zur Selbstverständlichkeit geworden. Im Laufe der Zeit entstanden unzählige persönliche Kontakte, ein gegenseitiges Geben und Nehmen zwischen Vereinen und Bürgern beider Partnerstädte, was heute nicht mehr wegzudenken und eine echte Bereicherung ist. Nicht zuletzt zählt auch die aktive Hilfe und Spendenaktion der Stadt Fellbach bei der Hochwasserflut 2002 in Meißen dazu. 

Fellbach.
[Foto "ausgeliehen" von den dortigen Genossen]
Die Teilnahme von Vertretern beider Städte an größeren Veranstaltungen ist eine gute Tradition geworden. Dazu zählen u.a. der Fellbacher Herbst, das Meißner Weinfest. So war auch das diesjährige Meißner Weinfest bestens geeignet, das 25-jährige Jubiläum der Partnerschaft würdig zu begehen. Eine große Delegation aus Fellbach, mit Oberbürgermeister Christoph Palm (der den Meißner Bürgern sehr gut bekannt ist), war angereist und nahm an den Veranstaltungen im Rahmen des Weinfestes teil. Der Singchor Fellbach trat zur Eröffnung des Weinfestes auf und fand großen Anklang bei den Meißner Bürgern. Während einer feierlichen Veranstaltung im Rathaus wurde die 25-jährige Partnerschaft von beiden Oberbürgermeistern mit einem Rückblick gewürdigt und erneut eine Erklärung über weitere Partnerschaftsbeziehungen unterzeichnet. OB Christoph Palm erklärte, Meißen sei für Fellbach ein Glücksfall, bringe viele nachhaltige Beziehungen und Erlebnisse.

Die Partnerschaftsbeziehungen haben sich bewährt, vieles gebracht und daher muss allen, die daran Anteil haben, herzlich gedankt werden. Dank auch an die ehrenamtlichen Mitstreiter vom Städtepartnerschaftskomitee Meißen. Wir Stadträte der Linken nehmen an allen Veranstaltungen der Partnerschaft teil und haben zu den Fellbacher Bürgern ein gutes Verhältnis.

Leider ist es uns Linken nicht gelungen, den anfänglich geknüpften Kontakt zu linken Kräften in Fellbach auszubauen. Die ersten Begegnungen mit Mitgliedern der DKP und einzelnen Mitgliedern der damaligen PDS waren echte politische Gespräche,Versuche zur Aufarbeitung der Geschichte und Gedanken für die Zukunft. Es wurde auf  Kreis-bzw. Stadtebene nicht mehr daraus. Schade, an uns lag es nicht.
__________________________________________________________
Ergänzung:
Natürlich gibt es http://www.die-linke-fellbach-kernen.de/ - aber eben erst seit 2011. Und wenn der Berg nicht zum Propheten geht ...

Montag, 11. Juni 2012

Roter Diktator oder "Rettungs-Anker"?

 Willy-Anker-Biografie - Lesung zum Literaturfest

von Reinhard Heinrich
(Text & Fotos)
 v.l.n.r.: Dr. Monika Rösler, Gerhard Steinecke,
Dr. Walter Rösler (halb verdeckt)
Wer zum diesjährigen Literaturfest Meissen die Lesung aus Willy Ankers Biografie hören wollte, musste sich gemäss Programm erst einmal gegen 21 andere gleichzeitig stattfindende - spannende oder anrührende - Veranstaltungen teils recht prominenter Vorleser entscheiden. 
Am frühen Sonntagnachmittag lasen andernorts in Meissen Geert Mackenroth, Heinz Eggert und Thomas Bärsch  - um nur drei der Bekannteren zu nennen. Gleich 2 sächsische Staatsminister a.D. - hätte man hören können. Egal, der Ruf in das kleine Haus mit dem weinbelaubten Giebel war stärker - zumindest für rund 30 Teilnehmer, darunter Stadträte und Vertreter von SPD und LINKE.
Eingeleitet von persönlichen Erinnerungen der Enkelin Willy Ankers, Frau Dr. Monika Rösler, stellte Stadtchronist Gerhard Steinecke einen Ausschnitt aus seiner Willy-Anker-Biografie „Links geradeaus auf verwundenen Wegen“ vor. Bei seinen Forschungen stiess er auch auf eine erschreckende Gleichgültigkeit der DDR-Staatsmacht und ihrer führenden Partei gegenüber ihren eigenen Antifaschisten und Aktivisten der ersten Stunde. Damals noch lebende Zeitzeugen wurden behandelt, als würden sie ewig leben und der Umgang mit Sachzeugen war kaum besser. Präzise Geschichtsschreibung trat oft hinter ihre jeweils "gemäss Beschlüssen aktuelle" Interpretation zurück - oder wurde zurückgetreten?

Mittwoch, 31. August 2011

Unsere Stimme zur Wiederwahl des Oberbürgermeisters von Meißen am 18. September


Kandidat Olaf Raschke legte Rechenschaft - LINKE formulierten Ansprüche


von Andreas Graff
- Stadtrat -

So wie DIE LINKE unterstützen alle demokratischen Parteien und Bürgervertretungen, die im
Stadtrat vertreten sind, Herrn Raschke. Das heißt, mit eigenen Kandidaten tritt auch DIE LINKE nicht an. Eine kluge Entscheidung, die die Basis nach einer gründlichen Prüfung der bisherigen Arbeit, verbunden mit Ansprüchen für die zukünftige Arbeit, an Olaf Raschke übergab. Qualitätszuwachs ist in der rechtzeitigen inhaltsreichen Information der Meißner genauso gefordert, wie noch bessere demokratische Ausschöpfung der Geschäftsordnung des Stadtrates zu noch inhalts- und ergebnisreichen Debatten in den Ausschüssen und des Stadtrates.


Gäste, die an diesen Debatten teilnehmen, müssen sich möglichst in dem Reifeweg der Entscheidung wiederfinden. Gesetze, Satzungen und Vorschriften, die Grundlage für Entscheidungen, müssen dabei allgemein verständlich Eingang finden. Gewiss auch ein Anspruch an alle Räte und die Mitarbeiter der Verwaltung.

Wird eine Wahl demokratischer, je mehr Kandidaten zur Wahl stehen?

Diese Frage trat bei mehreren Leserzuschriften in der SZ auf. Einige kritisierten jüngst, dass es undemokratisch sei, dass auch unsere Partei keinen eigenen Kandidaten stellt. Eine Wahl sei nur dann eine Wahl, wenn man zwischen mehreren Kandidaten frei wählen kann. Wie wahr und doch nicht die ganze Wahrheit. Denn nicht die Masse von Kandidaten ist entscheidend.

Dienstag, 9. November 2010

Dienstag, 9. November 2010


Die Basis in Aktion

"Heißer Herbst"
von Andreas Graff



DIE LINKE des Kreisverbandes Meißen unterstützt mit eigenen Aktionen den demokratischen Widerstand der Gewerkschaften sowie vielen Vereinen und Verbänden gegen das Kürzungspaket der CDU und FDP Bundesregierung und der Regierung des Landes Sachsen.
Nicht nur in den größeren Städten des Landkreises zeigt sich DIE LINKE. Sie zieht mit ihren Flugblattaktionen übers Land. Wie z. B. in Lommatzsch verteilten Mitglieder aus dem Ortsverband Meißen, Zeitungen und Flugblätter in denen die Bundestagsfraktion mit Alternativen gegen das Kürzungspaket aufwartet.

Montag, 1. Juni 2009

Wahlparty am 07.06.09

Der Ortsvorstand und die Stadtratskandidaten der Partei DIE LINKE. Meißen führen Sonntag, 07.06.09 ihre Wahlparty in "Ullrichs Kellerwirtschaft" in Meißen, Marktgasse 1 durch. Beginn: ab 18.30 Uhr. 

Mittwoch, 6. Mai 2009

Peter Sodann-Besuch in Meißen - war ein großer Erfolg






Der Besuch von unserem Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten, Peter Sodann, in unserer Kreisstadt war ein großer politischer Erfolg für unsere Linke.
Hunderte Meißner und Gäste von außerhalb konnten unser politisches Engagement zum Tag der Befreiung vom Faschismus erleben. Die Rede unseres Kandidaten, Hendrik Thalheim für den Bundestag am Ehrenmal, war Bekenntnis und Tat der Linken zu den antifaschistischen und friedenskämpferischen Traditionen unserer Partei.

Auch die Buchlesung am Abend von Peter Sodann, in der das Leben von gestern und heute in Anekdoten der Wiedergabe von Dialogen kritisch mit Witz aufgespießt wurde, war ein Genus, der mit viel Beifall von den ca. 90 Teilnehmern honoriert wurde.
Herzlichen Dank an alle, die diesen Tag für uns zum politischen Erfolg werden ließen.

Das Wahlkampftaem (Andreas Graff)

(veröffentlicht von Helga Frenzel)

Peter Sodann in Meißen

Am 8.Mai besucht der Kandidat der LINKEN für das Amt des Bundespräsidenten, Peter Sodann, die Stadt Meißen. Er nimmt 10 Uhr an der Kranzniederlegung am Ehrenmal für die gefallenen Soldaten der Roten Armee in Bohnitzsch teil. Anschließend ist er zu Gast beim Bürgermeister Hartmut Gruner, der über die Stadt Meißen informiert. Gegen 15 Uhr wird Peter Sodann am Info-Stand des Ortsverbandes DIE LINKE Meißen am Heinrichsplatz erwartet und steht zu Gesprächen zur Verfügung. 18 Uhr liest Peter Sodann im Lesesaal der Stadtbibliothek Meißen aus seinem Buch "Keine halben Sachen".


(Veröffentlicht von Helga Frenzel)